Vorzugsmilch - mehr als Milch



Vor allem ältere Menschen erinnern sich an Tage, an denen sie als Kind mit der Kanne in der Hand zum Bauern geschickt wurden, um frische Kuhmilch zu holen. Die schmeckte dann immer so cremig, so urig und vollmundig. Von ihr ging ein unverwechselbarer Duft aus. Und der Milchbart verriet der Mutter, wer nun gerade wieder genascht hatte....    

Warum schmeckt die Milch von heute nicht mehr so wie früher, auch wenn sie „Vollmilch“ oder „Landmilch“ heißt? Und warum duftet sie nicht mehr so? 




Die Milch, die eine Mutter heute im Laden kauft, ist immer in irgend einer Form bearbeitet:


  • Der Fettgehalt wurde auf 3,8% oder 3,5% oder sogar nur auf 1,5% eingestellt. Im Fett sind Geschmacksträger enthalten. Wenn die Milch entrahmt wird, geht viel an Geschmack verloren.
  • Die Milch wird homogenisiert. Das heißt: Die natürlicherweise in der Milch vorkommenden Fettkügelchen verschiedener Größe werden durch ein bestimmtes Verfahren derart zerkleinert, dass die Milch nicht mehr aufrahmt, wenn sie eine Weile im Kühlschrank steht.
  • Die Milch wird pasteurisiert. Das heißt: Sie wird über eine gewisse Zeit auf über 70°C erwärmt, um die natürliche Keimflora, aber auch wichtige Vitamine (!) in der Milch zu zerstören.
  • Und schließlich wird die Milch viele Male gepumpt und durch Edelstahlrohre geschickt, damit sie alle genannten Bearbeitungsschritte durchlaufen kann. Abschließend wird sie zum Teil über Tausende von Kilometern transportiert, bis sie endlich da landet, wo die eilige Mutter sie kaufen kann: im Kühlregal irgendeiner Handelskette. 


Und was ist mit der Milch „von früher“? Was ist mit der Milch, die noch nach Milch schmeckt? Gibt’s die überhaupt noch?

Zum Glück ja, denn ein kleines Häuflein von Landwirten hat es bis heute geschafft, diese einzigartige Milchsorte zu erhalten: die Vorzugsmilch. Die Vorzugsmilch ist in Deutschland die einzige Milch, die in rohem Zustand und so, wie sie von den Vorzugsmilchkühen gewonnen wird, in den Verkehr gebracht wird. Alle Bestandteile der Milch, auch die Vitamine, alle Wirk- und Geschmacksstoffe sind in unveränderter, körpergerechter Mischung vorhanden und tragen so zu einem besonderen Geschmackserlebnis bei. Vorzugsmilch hat einen vollen, aromatischen Geschmack, ist besonders durststillend und von hoher biologischer Wertigkeit.   

An die Gewinnung von Vorzugsmilch werden extrem hohe Anforderungen gestellt. Erzeugerbetriebe, die diese Milch gewinnen und in den Verkehr bringen, müssen von der zuständigen Veterinärbehörde dafür zugelassen worden sein. Monatlich werden die Milchkühe tierärztlich untersucht. Labortechnische Kontrollen der Milch vor Ort von jeder Kuh und vom abgefüllten Produkt im Handel, die amtsärztliche Überwachung des Personals, die perfekte sachkundige Hygiene und deren intensive, kontinuierliche Überwachung garantieren für die Qualität, die mehr ist als Milch: eben Vorzugsmilch.

Für weitere Informationen stehen Ihnen unsere Mitgliedsbetriebe, sowie die Geschäftsstelle des „Bundesverbandes der Vorzugsmilcherzeuger und Direktvermarkter von Milch und Milchprodukten“ unter der Telefonnummer 04182/2918001, die Homepage unter www.milch-und-mehr.de  sowie der elektronische Briefkasten unter Information at milch-und-mehr.de  zur Verfügung.

 

Vorzugsmilch ist:

Vor allem ältere Menschen sollten Vorzugsmilch als eines der kalziumreichsten Nahrungsmittel zur Osteoporose- Prophylaxe täglich trinken.

 

Mit Schwung und Elan in den Tag. Wer sich gesund ernähren will, sollte auf diese Energie-, Vitamin- und Mineralstoffquelle nicht verzichten.

 

Ursprünglich im Geschmack

Vorzugsmilch ist naturbelassen, mit allen Geschmacksstoffen, welche die Milch ausmachen. Den unverwechselbaren Charakter dieser Milch schmeckt man schon beim ersten Schluck. Ob pur oder weiterverarbeitet, zum Beispiel in Käse, Joghurt oder Butter bleibt dieser ursprüngliche und einzigartige Geschmack erhalten.

Teil jeder gesunden Ernährung

Vorzugsmilch besitzt alle wichtigen Nähr- und Vitalstoffe in harmonischer, körpergerechter Mischung. In einer Zeit vorbeugender Gesundheitsmaßnahmen sollte Vorzugsmilch von jedem Menschen ob Jung oder Alt in genügender Menge getrunken werden. Das belegen auch zahlreiche wissenschaftliche Studien, von denen Sie auch einige hier im Netz oder auf unserer "Presse - Echo" Seite wieder finden.

Absolut frisch

Frische ist oberstes Gebot! Die Vorzugsmilch ist unter Einhaltung der Kühlkette innerhalb von 24 Stunden nach dem Melken beim Verbraucher. Das ist nicht nur die Forderung des Gesetzgebers, sondern der Anspruch jedes Vorzugsmilchbetriebes. Eine lange Lagerung im Kühlregal ist tabu.

und 100 ml Vorzugsmilch enthalten:

87,2g Wasser; 3,3g Eiweiß; 3,8 - 4,0g Fett; 120 mg Kalzium; 12 mg Magnesium, 93 mg Phosphat; 0,1 mg Eisen; 0,4 mg Zink; 4,8g Zucker; 0,043 mg Vitamin A; 0,1 mg Vitamin E; 0,2 mg Vitamin B2; 1,7 mg Vitamin C und viel gutes mehr.

Die Produktion von Vorzugsmilch ist kein Geheimnis:

Vorzugsmilch wird ermolken, gefiltert und mit ihrem natürlichem Fettgehalt sofort auf mindestens +4 Grad Celsius gekühlt. Danach wird die Milch abgefüllt und in speziellem Hygienefahrzeugen in den Handel oder an Ihre Haustür gebracht.
Wenn Sie interessiert sind, besuchen Sie doch einfach den Vorzugsmilchbetrieb in Ihrer Nähe (siehe Erzeugerbetriebe). Unsere Mitglieder öffnen nehmen sich gern etwas Zeit für Sie.

Vorzugsmilch - Das am strengsten kontrollierte Lebensmittel

Kein Nahrungsmittel wird in Deutschland so akribisch untersucht und überwacht wie die Vorzugsmilch. Die Anforderungen an den Gesundheitszustand der Kühe, an Melkhygiene und Beschaffenheit der Milch, an deren Kühlung, Verpackung und Beförderung und nicht zuletzt an den Gesundheitszustand des Personals sind besonders hoch. Zum Beispiel werden monatlich Milchproben untersucht. Sie dürfen keine pathogenen Mikroorganismen bzw. ihre Toxine enthalten, die die Gesundheit des Verbrauchers beeinträchtigen können. Näheres zu den enorm hohen Anforderungen an die Vorzugsmilcherzeugung finden Sie durch die Links auf unserer "Presse - Echo" Seite. Nur rund 80 Erzeugerbetriebe in ganz Deutschland erfüllen diese Voraussetzungen. Jeder einzelne Betrieb bürgt so mit seinem Namen für die Qualität der Milch.


Up`n Saal 7 · 21255 Dohren
Tel.: 04182 / 291 80 01
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